Kinder beim kostenlosen Mittagessen der Arche. Ein vom Domspitzen eV. gefördertes Projekt.

Gesundes, vollwertiges und ausgewogenes Essen bildet f√ľr Kinder einen wichtigen Beitrag zu einer verl√§sslichen und entlastenden Tagesstruktur.

‚ÄěHier bekommen wir ein leckeres Essen und das sogar umsonst, so dass meine Mama sich nicht drum sorgen muss.‚Äú

Das gemeinsame Essen ist ein wesentlicher Moment, um mit den Kindern im Gespr√§ch zu sein und Beziehungen zu pflegen. Sie erleben eine Atmosph√§re, in der sie sich angenommen und zu Hause f√ľhlen. Sie finden jederzeit ein offenes Ohr, um Frust oder Begeisterung ihres Alltags zur Sprache zu bringen. Die Arche vermittelt ihnen, dass Essen und Gemeinschaft zusammengeh√∂ren.

ZAHLEN UND FAKTEN

PROJEKTINHALT
Kostenloses warmes Mittagessen

EINRICHTUNG
Die Arche, Christliches Kinder- und Jugendwerk e.V. Köln
Venloerstraße 147

PROJEKTZEITRAUM
2017

SPENDENHERKUNFT/SPENDENSUMME
Domspitzen eV / 1.500 Euro

VERANTWORTLICH
Sabine Hamann, Einrichtungsleitung

Kinder sitzen an einem Tisch und essen gemeinsam.

Gemeinschaftsgef√ľhl beim gemeinsamen Essen st√§rken.

Kinder sitzen um einen Tisch, essen und diskutieren miteinander.

Gedankenaustausch beim gemeinsamen Essen der Arche

 

 

 

 

PROJEKT

TrauBe K√∂ln e.V. – TrauerBegleitung f√ľr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ausbildungslehrgang f√ľr ehrenamtliche Mitarbeiter.
Hilfe w√§hrend und nach dem Tod eines nahestehenden Menschen – die Krise als Chance f√ľr ihren Lebensweg zu nutzen.

Das Ziel ist es Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine Bezugsperson durch Tod verloren haben, in ihrer Trauer zu helfen. Ehrenamtliche Trauerbegleiter arbeiten in altersgerechten Trauergruppen, in denen sich die Kinder nicht mehr allein mit ihrem Schicksal und durch die Gruppe verstanden f√ľhlen. Hier k√∂nnen alle Gef√ľhle ausgelebt werden und die trauernden jungen Menschen erleben, dass sie nicht alleine sind.

ZAHLEN UND FAKTEN

PROJEKTINHALT
Ausbildungslehrgang f√ľr ehrenamtliche Mitarbeiter-Qualifizierung

EINRICHTUNG
TrauBe K√∂ln e.V.¬†f√ľr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

PROJEKTZEITRAUM  
09/2016-01/2017

SPENDENHERKUNFT/SPENDENSUMME  
MEDINACHT Sommer 2016 / 4.000 Euro

VERANTWORTLICH  
Vorstände: Cornelia Frings, Johanna Koslowsky, Dr. Gerd Weidenfeld
Koordination: Petra Alefeld

O-T√ĖNE

‚ÄěDie ‚Äěschwere‚Äú Thematik wird leichter und gibt Mut.‚Äú

‚ÄěIch habe viele neue Facetten kennengelernt zum Umgang mit Tod und Trauer.‚Äú

¬†‚ÄěDie Qualifizierung ist eine Herzensangelegenheit, und ich betrachte sie als wundervoll bereichernd.‚Äú

¬†‚ÄěTraube hat erneut wertvolle, tolle Menschen gewonnen, die den Trauerprozess vieler Betroffener positiv begleiten werden. Der vielschichtige Erfahrungsaustausch und die Sensibilit√§t in der Gruppe haben uns sehr ber√ľhrt und beeindruckt. Ein gro√üer Gewinn auch f√ľr das gesamte TrauBe-Team!‚Äú

Lesen Sie auch den Projektbericht¬†zur Schulung f√ľr Trauerbegleiter!

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Fl√ľchtlingskinder sitzen um einen Tisch, essen und machen Quatsch.

F√ľr Kinder, die jetzt mit ihren Familien neu nach K√∂ln kommen, ist erst mal eine oft lange und schwierige Flucht beendet. Die Familien w√ľnschen sich zur Ruhe zu kommen und eine Zukunftsperspektive aufbauen zu k√∂nnen.

F√ľr die Kinder hei√üt das, die fremde Sprache erlernen, traumatische Geschehnisse verarbeiten und sich neu orientieren.

Die Kinder sp√ľren aber auch die √Ąngste der Eltern. Die Fragen, ob die Familie in Deutschland bleiben darf und ob Familien wieder zusammen leben k√∂nnen, stehen hierbei im Vordergrund. Die Beh√∂rdenabl√§ufe sind extrem langwierig und f√ľr die betroffenen v√∂llig unverst√§ndlich.

Auch die beengten Wohnverh√§ltnisse in Hallen, Zelten und ungeeigneten Notunterk√ľnften belasten die Kinder und ihre Familien stark.

Mit den Erl√∂sen der MEDINACHT im Winter 2015 konnte der DOMSPITZEN eV in Kooperation mit dem Fl√ľchtlingszentrum „FliehKraft“ vielen Familien den Start in K√∂ln erleichtern und folgende Angebote realisieren:

  • Sport und Bewegungsangebote f√ľr Kinder
  • spielerisch Deutsch lernen
  • kreative Angebote f√ľr Kinder verschiedener Altersgruppen
  • Kunsttherapie f√ľr Kinder
  • Kinder lernen ihre Wohnumgebung kennen

Immer war¬†es hierbei wichtig, dass die Kinder selbst aktiv werden k√∂nnen. Die tiefgreifende Unsicherheit haben sie oft passiv und √§ngstlich werden lassen.¬†Hier¬†konnten sie sich austoben und ihre Selbstsicherheit zur√ľckgewinnen.

Gerade mit den kunsttherapeutischen Angeboten erhielten die Kinder die Möglichkeit, traumatische Kriegs- oder Fluchterlebnisse zu verarbeiten, neue Kräfte zu schöpfen und Ressourcen zu mobilisieren.

Mit Ausfl√ľgen zu Parks und Spielpl√§tzen in ihrer Wohnumgebung und zum Rhein lernten die Familien dar√ľber hinaus kostenlose Freizeitm√∂glichkeiten kennen.

 

 

 

 

 

 

 

Mehrere Kinder sitzen an einem Tisch und lernen deutsch

Aus Erl√∂sen der MediNacht im Juli 2015 finanzierte der DOMSPITZEN eV¬†im K√∂lner Fl√ľchtlingszentrum ‚ÄěFliehKraft‚Äú verschiedene Deutschf√∂rderungen f√ľr Kinder.

Gleich nach den Sommerferien konnten die Angebote starten.¬†Fast alle der Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren besuchten ‚ÄěInternationale F√∂rderklassen‚Äú, in denen sie auf den Regelunterricht vorbereitet wurden.

Die W√ľnsche und Bed√ľrfnisse der Kinder waren unterschiedlich:¬†Manche Kinder wollten¬†das in der Schule Gelernte wiederholen oder noch einmal erkl√§rt bekommen. Sie erhielten¬†F√∂rderung ihrem Lernniveau entsprechend.

Auch die Schule wirkte unterst√ľtzend, indem sie „FliehKraft“¬†√ľber den F√∂rderbedarf einzelner Kinder informierte und R√ľckmeldungen aus dem Unterricht gab.

Andere Kinder wollten schneller weiterkommen und ihre Deutschkenntnisse in einer größeren Geschwindigkeit ausbauen.

Viele der Kinder genossen es, in einer kleineren Gruppe häufiger etwas fragen oder sagen zu können, als es in einer großen Schulklasse möglich ist. In kleinen Gruppen ist die Scheu nicht so groß, etwas falsch auszusprechen oder Worte zu verwechseln.

Durch die Beratung einer Fl√ľchtlingsfamilie kam ein weiterer Bedarf hinzu: Bei einer irakischen Familie waren zwei der Kinder von ihrem Einstieg in die Schule v√∂llig √ľberfordert, so dass sie nun Angst vor dem Schulbesuch hatten.

Hier konnte der Unterricht im Fl√ľchtlingszentrum durch Einzelf√∂rderung die Sieben- und Neunj√§hrigen mit den lateinischen Buchstaben vertraut machen und ihnen Anf√§nge in der deutschen Sprache vermitteln. Hierdurch hatten¬†sie nach drei Monaten mehr Sicherheit und Selbstvertrauen gewonnen und gehen jetzt gern zur Schule.

Da alle Kinder freiwillig zu dem außerschulischen Angebot kommen, waren alle motiviert.

Tee, Kakao und Kekse lockerten den Unterricht auf und sorgten mit f√ľr eine entspannte Atmosph√§re.

 

 

 

Das Bild zeigt eine Zirkus-Pyramide aus kleinen Kindern

Im Oktober 2015 veranstaltete¬†die Deutsche Bank in Kooperation mit dem DOMSPITZEN eV einen Social Day an der inklusiven Peter-Petersen-Schule in K√∂ln-D√ľnnwald. 50 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren¬†durften unter Anleitung des Circus Soluna zaubern, Feuerkunstst√ľcke und akrobatische √úbungen ausprobieren und am Trapez durch die L√ľfte schwingen. Dieser f√ľr alle unvergessliche Tag wurde mit einer Zirkusauff√ľhrung vor den Eltern gekr√∂nt. Nat√ľrlich – wie es sich f√ľr einen richtigen Zirkus geh√∂rt – mit Manege, Licht, Tontechnik, Requisiten und Kost√ľmen.

Eine phantastische Möglichkeit spielerisch Teamgeist und Selbstbewusstsein zu stärken!

 

 

 

 

Nachhaltiger Beitrag zur Gewaltpr√§vention, durchgef√ľhrt von ‚ÄěWir f√ľr P√§nz‚Äú mit den Trainern Andreas Nakic und Markus Reuber.

Die Sch√ľler mussten in kooperativen √úbungen ihren Teamgeist schulen. Neben interaktivem Training wurden auch individuelle √úbungen mit Methoden zur Regulation der eigenen Kr√§fte und des Aggressionspotenzials eingesetzt. Dabei kam der Spa√ü nat√ľrlich auch nicht zu kurz.

Diese Gemeinschaftserlebnisse fördern auch die grundsätzliche Lernbereitschaft. Nach Aussage der Klassenlehrerin hat sich durch das Gewalt-Präventions-Projekt das Klassenklima nachhaltig enorm verbessert. So ist eine Gruppe von Kindern zu einer Klassengemeinschaft zusammengewachsen.

ZAHLEN UND FAKTEN

PROJEKTINHALT
Gewaltpr√§ventives Programm ‚ÄěCoolness-Training‚Äú

EINRICHTUNG
St√§dtische F√∂rderschule f√ľr Emotionale und Soziale Entwicklung Berliner Stra√üe, K√∂ln (2010-2013)
Realschule Lassallestra√üe, K√∂ln-M√ľlheim (2014/2015)

DURCHF√úHRUNG/UMSETZUNG
Wir f√ľr P√§nz e.V. K√∂ln

PROJEKTZEITRAUM
2010 bis 2015

SPENDENHERKUNFT/SPENDENSUMME                        Gesamtfördersumme: 11.800
Einzelspende 6.000 ‚ā¨ (Fandango, 2010)
Mehrere Einzelspenden 4.000 ‚ā¨ (2011)
Mehrere Einzelspenden 1.800 ‚ā¨ (2014)

VERANTWORTLICH
2010: Mechtild B√∂ll, Projektmanagement, Wir f√ľr P√§nz e.V.
2014/2015: Dorothee Weier, Mena Berkenbusch
Amt f√ľr Schulentwicklung, Stadt K√∂ln

Der DOMSPITZEN eV unterst√ľtzt mit 2450 EURO die Sonntagsschule des K√∂lner Appell gegen Rassismus e.V. Sozial- und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche k√∂nnen sich hier gemeinsam mit Helferinnen und Helfern auf Klassenarbeiten vorbereiten, verpasste Schulinhalte nachholen, Referate erarbeiten oder Bewerbungen f√ľr Betriebspraktika schreiben. Mit der Sonntagsschule soll dem ansteigenden Bedarf nach qualifizierter und kostenfreier Sch√ľlernachhilfe entgegengekommen werden, der nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Fl√ľchtlingszahlen und der Zuwanderung aus S√ľd- und Osteuropa frappierend ist.

Wir freuen uns √ľber den Erlebnisgereicht der Wochenendfahrt mit Erziehungsstellenkindern. Die Reise ins Eifeldorf Manderscheid¬†f√∂rderte mit vielf√§ltigen Aktionen in hohem Ma√üe das Selbstbewusstsein und Gemeinschaftserlebnis der Kinder und wurde durch die Spende des DOMSPITZEN eV m√∂glich gemacht.

ErziehungsstellenkinderBericht2014

In Kooperation mit dem BJU unterst√ľtzen wir den Domino e.V. Der Verein¬†versteht sich als Anlaufstelle f√ľr Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen verloren haben. Durch Unterst√ľtzungsgruppen mit ehrenamtlichen Begleitern sollen gesch√ľtzte R√§ume geschaffen werden, in denen es den oft √ľbersehenen, trauernden Kindern unabh√§ngig vom sozialen Umfeld erm√∂glicht wird, ihren individuellen Trauerweg zu finden und hierdurch ihre Trauergef√ľhle zu durchleben.